Thermotherapie & Packungsanwendungen

Thermotherapie:

Mittels Verwendung von Wärme oder Kälte nützt man die Reaktionen der jeweiligen Anwendungsform auf den Körper.

Wirkungsmechanismen:

  • gefäßerweiternd/gefäßverengend
  • Atemfrequenz steigernd, Atemtiefe abnehmend
  • Anstieg/Abnahme der Pulsfrequenz
  • Muskulatur: entspannend, detonisierend, krampflösend, durchblutungsfördernd/tonisierend, bei Langzeitanwendung detonisierend
  • Bindegewebe: weicher, elastischer, Bewegungsausmaß größer
  • Magen-Darm-Trakt: verdauunsfördernd, krampflösend
  • Nervensystem: entspannend, stressabbauend, schmerzlindernd
  • Niere: krampflösend, durchblutungsfördernd, Harnausscheidung wird gefördert, detonisierend der harnableitenden Muskulatur

 


Packungsanwendungen:

Anorganische/organische Stoffe (Peloide), entstanden durch geologische und/oder biologische Vorgänge,  werden in Form von schlamm/breiförmigen Packungen verwendet.

Das Wort “Fango” bedeutet “heilkräftiger Schlamm”. Das natürliche schwefelhaltige Gesteinsmehl aus reinem Posidonienschiefer enthält hochwertige Mineralstoffe, Spurenelemente und wertvolles Steinöl.

Packungen werden in der Regel als Wärmebehandlung lokal, d. h. am Ort des “Geschehens”, eingesetzt, da sie auf diese Weise auch ihre größte Wirksamkeit erzielen. Durch die Erwärmung des Gewebes wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt wodurch es auch zu einer positiven Beeinflussung des Immunsystems kommt. Weiters bewirkt die Anwendung eine Entspannung der Muskulatur und des vegetativen Nervensystems, die Zellaktivität wird gesteigert und Schmerzen gelindert.

Fangopackungen:

Bei

  • akuten Verletzungen und Entzündungen
  • sowie Neuralgien und chronischen Venenentzündungen

kommt es als Kaltanwendung zum Einsatz.

 

Anwendungsgebiete mittels Wärme:

  • rheumatische Erkrankungen: chronisch entzündliche Polyarthritis, M. Bechterew u.a.
  • Gelenkserkrankungen (Arthrosen, Arthritis, Gicht); Gelenksschmerzen, -schwellungen
  • Beschwerden im Rückenbereich, Wirbelsäulenproblematiken: Spondylosen, Ischialgien (Bandscheibenschäden)
  • Myalgien, Lumbalgien
  • Neuralgien
  • Folgezustände nach Sportverletzungen, wie Verstauchungen, Prellungen; und Operationen
  • chronisch entzündlliche Prozesse des Verdauungs- und Urogenitaltraktes (Menstruationsbeschwerden)
  • chronische Thrombophlebitiden
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Ekzeme, Akne, Schuppenflechte)
  • Cellulitis
 
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